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Gleitschirmflieger

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Donnerstag 17 Oktober 2002

Alternative für unfliegbare winterliche Tage
Snow-Kiten
Spaß mit Schirm im Schnee

   

Das musste ja so kommen : Der neue Trendsport Kitesurfen breitet sich jetzt auch auf dem Festland weiter aus. Nachdem immer mehr Mini-Gleitschirme speed- und sprungsüchtige Surfer über sommerliche Seen zerren müssen, ist der Schritt zurück ins Gebirge nur logisch : jetzt ziehen die Kite-Kappen auch Skifahrer und Snowboarder.


In Heft 03/2002 sind wir dem Phänomen "Snowkiten" schon einmal auf den Grund gegangen.

Sie können den Artikel im Original-Layout hier lesen.

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Insgesamt liegen 4 Kommentare zu diesem Thema vor.

> Vom Kiten zum Paragliding
19 September 2003, von Ingo  

Hallo Flieger, mein Kumpel und ich würden gerne Paragliden. Ich "Fliege" schon längere Zeit Lenkdrachen (4Leiner Matten was auch total abgeht, aber halt der letzte Kick fehlt).Jetzt stellten wir uns die Frage ob wir einen Schein machen müssen und wo man das am besten macht und Natüerlich was so etwas kostet(wir kommen aus dem Rhein-Main Gebiet). Ich hoffe es kann uns geholfen werden und bedanke mich im voraus. MfG INGO

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> Snow-Kiten
12 September 2003, von Daniela  

Man kann übrigens auch im Sommer sehr viel Spass mit Kites haben. Entweder "ganz gemütlich" im Buggy, oder aber eher ans Kitesurfen oder Snowkiten erinnernde All-Terrain-Board. Ich selbst bin vom Buggyfahren zum Gleitschirmfliegen gekommen.

Weitere Infos gibt es z.B. bei http://www.stormydays.de/

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> Snow-Kiten
7 Februar 2003, von Kepplinger Walter  

Wegen der auch in Deutschland so wie in Österreich bestehenden Regelungswut (es wird ja bald auch in Deutschland ein Überprüfungsflug gesetzlich vorgeschrieben werden) sind mir zum Kiten einige Gedangen hochgekommen. Nähere Infos zum gesamten Thema der Scheinverlängerungen in Österreich unter www.paragleiterclub-luftikus.com .

Als totalen Hit und Alternative zur Fliegerei solltest du, lieber Flieger, jetzt rasch Snowkiten lernen. Diese atemberaubenden Züge durch die Winterlandschaft sind eine gute Vorbereitung für Kitesurfen im Sommer. Diese neuen Sportarten werden von einigen Flugschulen, die im Aeroclub organisiert sind, bereits angeboten. FORUM empfiehlt aber allen, die das machen möchten, schnell zu sein und einen Kitekurs zu belegen, bevor die Regelungsmaschinerie des Aeroclubs wie bei den Fliegern in Bewegung kommt. Auf Grund der schon sehr dicht bevölkerten Schipisten ist eine Gefährdung Dritter wirklich nicht auszuschließen und es ist nur eine Frage der Zeit bis es auch einen gesetzlich verpflichtend vorgeschriebenen Kiteschein in einer autorisierten Kiteschule geben könnte. Von Überprüfungskitefahrten(-Flügen) wie bei den Fliegern haben wir zwar noch nichts gehört, aber nachdem das Ding auch mehrere Meter hoch abhebt besteht die Gefahr, dass der Aeroclub eine neue Sektion gründet oder die Schulungs- und Kiteschein-Verlängerungsangelegenheiten dem in diesen Dingen sehr erfahrenen "Verband der Flugschulen Österreichs" überträgt. Dass wegen der auf dicht bevölkerten Schipisten bestehenden Unfallgefahr die Himbergerversicherung ACE bereits an einem "Pflichthaftpflichtversicherungspaket" arbeiten soll, halten wir aber wirklich für ein Gerücht ! Keinesfalls empfiehlt FORUM beim Kiten "alles um sich herum zu vergessen" weil da sind auf der Piste vielleicht hundert Schi- oder Snowboardfahrer in deiner Nähe, denen du ja nicht "um die Rübe fliegen" solltest. Wenn du das aber auf abgeschiedenen und menschenleeren Tiefschneehängen machen möchtest, musst du mit Sicherheit bald einen Tiefschneehang-Einfahrtschein machen. Also alle die "alles um sich herum vergessend" - "GO BIG GO PSYCHO" Flysurfen wollen - ab in die nächste Kiteschule. 2004 ist es vielleicht schon zu spät !

Sofort nach Veröffentlichung dieses FORUM-Beitrages haben mich treue FORUM-Leser informiert, dass das alles nicht so heiß gegessen wie gekocht werden wird. Weil vielleicht genügt auch bei künftig eingeführten Kite-Scheinen, wenn dich der Kitelehrer vom "regelmäßigen Kitebetrieb" kennt und du bekommst deinen Schein verlängert. Falls nicht, kannst du dich sicher beim Generalsekretär des Aeroclubs (S. H. Schlager) beschweren, oder das Erinnerungsvermögen der Kiteschule durch Kauf eines Gerätes im Kitesurfladen enorm verbessern. Für Hintergrundinformation lies dazu den offenen Brief an den Generalsekretär des ÖAeC.

Meldungen vom FORUM - Lesern folgend, soll sich im "Verband der Flugschulen Österreichs" auch schon ein "Verband der Kiteschulen Österreichs" bilden, um diesen gefährlichen Sport einer gesetzlichen Regelung zuzuführen. (Völlig uneigennützig und natürlich nur zum Wohle des Sportes). Teile aus den vom "Verband der Flugschulen Österreichs" bereits herausgearbeiteten Lehrplänen könnten leicht modifiziert von der Fliegerei direkt für die Skiter übernommen werden, da das Ding ja auch fliegt. Preislisten, wie sie zur gegenseitigen Preisabsprache durch den "Verband der Flugschulen Österreichs" bereits im Internet stehen (siehe unten den Stand per 2.2.03) werden für die Kiter schon ausgearbeitet. Die tatsächlichen Preise hängen aber letztlich davon ab, wie weit eine noch im zuständigen Ministerium abzusichernde "gesetzliche Regelung" (natürlich per Erlass) die Kundenströme in die Kiteschulen lenken kann.

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